Mittwoch, 20. Juli 2016

Das Haus auf einem Podest?...oder: Wie man gleich mal Panik unter den zukünftigen Nachbarn verbreitet!

Seit am Freitag Morgen der Bagger angeliefert wurde, waren die Bauleute jeden Tag (außer am Sonntag natürlich...) von ganz früh morgens bis nachmittags am werkeln und es ist einiges passiert.

Die Baustraße wurde etwa einen halben Meter tief ausgekoffert und die anfallende Erde von LKWs auf eine andere Baustelle etwas weiter oben an der Dorfstraße gebracht (von den jetzigen Nachbarn. Die bauen nämlich auch ein Haus und brauchen Erde zum aufschütten des Grundstücks.)
Der ganze Spaß wurde ohne unser Wissen von deren Tiefbauer in die Wege geleitet und wir haben das erst mitbekommen, als es bereits zu spät war, etwas dagegen zu sagen.
Naja, eigentlich müsste das Ganze dann für uns ja günstiger kommen.
 Es wurde ja nichts ausserhalb des Dorfes transportiert und diese Abkippgebühren, die auf einer Halde anfallen, entstehen dadurch ja auch nicht, oder?
Tja, abwarten und Tee trinken. Wir haben noch nicht mit Arkover darüber gesprochen. Allerdings werde ich das bei der nächsten Gelegenheit tun.

Auch der Bauplatz oben wurde tief ausgekoffert, laut Bodengutachten musste das ja etwa einen Meter tief sein.
Die Nachbarn, die dann in einem halben Jahr etwa Aussicht auf unser schönes Haus haben werden, hatten bereits am Montag Bedenken geäußert, wie hoch denn das Haus dann auf dem Grundstück stehen soll.
Wir sind davon ausgegangen, dass die ausgehobene Baugrube wieder mit geeignetem Material aufgefüllt wird und darauf dann das Haus stehen wird...und das hat Florian den Nachbarn auch so gesagt.

Als dann aber gestern Morgen mehr und mehr LKWs angefahren kamen und Massen an Kies auf dem Grundstück abgeladen wurden, machten sich doch mehr und mehr Zweifel breit.
Und die wurden noch größer, als der Baggerfahrer bestätigte, dass bis zu den Querlatten der Markierungen aufgeschüttet werden und das Haus also auf einem Podest stehen sollte.
Diese Querlatten hier...also die höheren...:
Das konnte doch nicht sein Ernst sein?!
Doch, war es tatsächlich, wie sich herausstellte, nachdem ich den Bauleiter anrief und der sich flugs auf den Weg zur Baustelle machte.
Das Haus sollte so hoch gebaut werden, damit kein Rückstau an Regenwasser anfallen konnte. Allerdings klang diese Planung wohl nur in der Theorie und auch auf dem Papier gut, denn das Grundstück liegt ja schon um einiges höher als die Straße, sodass Regenwasser sowieo abfließt.
Und ein Haus auf einem Podest?! Also nee...
Herr Paulsen änderte die Pläne dann auch ruckzuck und unser Haus wird nun nur etwa 30 cm höher stehen, als die Grasnarbe auf dem Grundstück bis jetzt ist.
Das klingt doch schon mal ganz anders.

Es wurde dann noch weiter fleißig gewerkelt und so sah das Grundstück dann gestern Abend aus:



Heute soll dann der Rahmen für das Fundament erstellt werden und wenn ich das richtig verstanden habe, dann wird morgen schon das Fundament gegossen.
Es geht stetig voran! :)

Der Kater der Schwiegereltern ist soweit übrigens auch zufrieden:

Um die Anschlüsse von der Telekom habe ich mich auch schon gekümmert, da heißt es nun jede Menge Formulare ausfüllen und dann an die schicken.
Auch die Schwäbisch Hall habe ich heute nochmal kontaktiert, da sich die Rechnungen allmählich stapeln und es ja doch gut wäre, wenn wir die begleichen könnten...
Unser neuer Bankberater hat sich auch endlich mal gemeldet. Er trifft sich morgen mit dem alten Bankberater, klärt alles und versucht dann "Licht ins Dunkel" zu bringen, wie er so schön gesagt hat.
Na dann mal los!

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