So.
Auf geht´s!
...oder auch nicht.
Ein Haus zu bauen ist nämlich gar nicht so einfach. Und überhaupt an den Punkt zu kommen, an dem angefangen wird zu bauen, ist noch viel schwieriger.
Aber nun erstmal mal ganz von Anfang an:
Seit Oktober 2015 planen wir unser Haus.
Nun ist es Ende März 2016.
Gestern wurde der Finanzierungsantrag an die Bank gestellt und unser Berater ist nun erstmal zwei Wochen in seinem (nach meiner Nerverei wohlverdienten) Urlaub und bis dahin müssen wir uns wieder einmal in Geduld üben. Und ein wenig bibbern, ob wir den Kredit nun wirklich bekommen, ist auch noch mit dabei.
Jedenfalls möchten wir hier die Gelegenheit nutzen und alles von Anfang an festhalten.
Es soll ein Kapitänshaus mit 135 m² und einem Erd- + Dachgeschoss werden und es soll im beschaulichen Westensee mitten im Herzen von Schleswig Holstein stehen.
Als Bauträger wurde schon relativ schnell die Firma Arkover mit Sitz in Jagel auserkoren. Einfach weil sie uns bei unserem ersten Gespräch super beraten haben, sehr nett und aufgeschlossen unseren Ideen gegenüber waren und der erste vorläufige Grundriss uns überzeugte.
Soweit so gut.
Eigentlich hatten wir mal geplant, dass Anfang März 2016 mit dem Bau begonnen werden sollte.
Aber dies ist eins der Dinge, die wir bei unserem Bauvorhaben mit als erstes gelernt haben: Geduld ist eine Tugend. Und zwar eine zwingend notwendige!
Der endgültige Grundriss beider Ebenen steht nach reichlich Diskussionen zwischen meinem Mann und mir nun auch endlich fest und ich hoffe sehr, dass wir Anfang Mai endlich den ersten Spatenstich setzen können.
Vielleicht wird mein Wunsch von Weihnachten in den eigenen 4 Wänden dann auch noch erfüllt, mal sehen.
Für heute stellt sich allerdings noch die Frage:
Wird uns das Bodengutachten bzw. was dabei heraus gekommen ist, finanziell in den Ruin treiben?
(Kurze Info: Das Grundstück, auf dem das Haus gebaut werden soll gehört meinem Mann (zumindest, wenn der ganze rechtliche Kram von Seiten des Notars über die Bühne ist, was auch nicht mehr diesen Monat passieren wird...) und hat scheinbar nicht so ideale Bodenwerte. Zumindest erschließt sich das mir als Laien so aus dem Kauderwelsch des Bodengutachtens. Diesbezüglich warte ich auf eine klärende Antwort von Arkover und hoffe, dass das nicht so dramatisch ist, wie ich befürchte.)
Ansonsten müssten wir, glaube ich, ziemlich viel Boden abtragen und durch zum Hausbau geeigneten Bodenbelag erneuern lassen.
Tja. Und da sieht man nun schon: Haus bauen ist nicht einfach!
let´s see how it works.