Über ein Monat ist vergangen und es ist so viel passiert.
Und doch irgendwie auch gar nichts.
Kurz nach dem letzten Post kam dann die Meldung von der Bank - nur leider war sie nicht positiv.
Wir bekommen das Darlehen nicht in unserer jetzigen beruflichen Situation, da keiner von uns beiden in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis außerhalb der Probezeit ist.
Tja, schöner Mist. Und nun?
Nach langem hin und her und vielen Überlegungen übernehmen nun die Eltern meines Mannes eine Bürgschaft für uns. Das heißt, dass sie mit im Darlehensvertrag der Bank stehen werden (zumindest so lange, bis wir sie streichen lassen...) und haften werden, sollte irgendwas finanziell nicht rund laufen.
Der gemeinsame Termin mit den beiden bei der Bank war am 26. April - also morgen vor zwei Wochen und bis jetzt gab es weder eine positive noch eine negative Rückmeldung von der Bank.
Weitere Schwierigkeiten ergaben sich dann leider noch wegen des Grundstückes.
Die Eltern meines Mannes möchten das Grundstück nur ihm schenken und nicht mir - einfach damit ich kein Anrecht darauf habe, wenn wir uns irgendwann mal scheiden lassen sollten. Kann ich ja auch nachvollziehen, immerhin haben sie hart für ihr Grundstück gearbeitet.
Problem ist nur, dass ich dann auch nicht im Grundbuch stehen kann. Damit wäre dann unser jetziger Finanzierungsplan hinfällig und müsste komplett neu angelegt werden und ich würde für ein Haus bezahlen, das mir überhaupt nicht gehört.
Auch nicht so super.
Auch hier gab es dann ewiges hin und her und nach Beratung mit einem Notar wurde nun entschieden, dass das Grundstück zu 3/4 meinem Mann und zu 1/4 mir geschenkt wird. Dies ist für alle die einfachste Lösung.
Der Termin beim Notar war am 3. Mai, aber bis das alles beglaubigt über die Bühne ist, dauert es wohl mindestens 3 bis 4 Wochen...war ja klar.
Durch diese ganze Verzögerung musste ich unserem Architekten leider mitteilen, dass der Baubeginn Anfang Mai nichts wird. Verständlicherweise war er natürlich wenig begeistert davon, immerhin ist Arkover eine ziemlich kleine Firma und sie haben fest mit unserem Projekt zu dieser Zeit des Jahres gerechnet, sodass sie andere Projekte nicht zugesagt haben...
Eine wirklich blöde Situation, aber ich hoffe, dass sich der Baubeginn nicht noch ewig nach hinten verschiebt, allerdings brauchen wir ja erst das "Go" von der Bank.
Das liebe Amt von Achterwehr arbeitet leider auch nicht so schnell, wie es uns lieb wäre.
Nachdem ich dort telefonisch niemanden erreichen konnte, habe ich dann nach ein paar Tagen immerhin auf meine Email eine Antwort bekommen.
Das Legen der Anschlüsse auf dem öffentlichen Teil der Straße wird wohl so um die 9.300 Euro - wahrscheinlich noch etwas mehr - kosten.
Man oh man.
Mit der Firma, die das Amt ausgewählt hat, müssen wird uns nun auch noch in Verbindung setzen, um zu besprechen, dass sie sich auch auf dem nicht-öffentlichen Teil (also unserer Auffahrt) um die Verlegung der Rohre kümmern. Ich bin gespannt, wie teuer das werden wird...und wann das gemacht wird. Und vor allem auch: wie lange dauert das? Und muss das gemacht werden, bevor man mit den Bauarbeiten beginnt?
Fragen über Fragen.
Naja. Erstmal müssen wir sowieso noch warten, bis der offizielle Bescheid darüber per Post kommt.
Am 2. Mai kam die Mail...dann kann das Eintreffen des Bescheides ja nicht mehr so lange dauern...oder?
Mh, wie war das noch gleich?
Geduld ist eine Tugend.
Oder so.